Erdwärme

Bei „Erdwärme“ oder Wärmepumpen unterscheidet man grundsätzlich 3 verschiedene Wärmequellen:

-          Wärmequelle Außenluft:  Diese Wärmequelle ist überall verfügbar und realisierbar. Sie verursacht die geringsten Kosten bei der Anschaffung der Anlage. Die Verbrauchskosten sind (je nach Temperatur der Außenluft) jedoch höher als bei den folgenden Anlagentypen.

-          Wärmequelle Erdreich: Bei dieser Anlagenart wird die Umweltenergie dem Erdreich entweder über Flachkollektoren, Künettensonden oder Tiefensonden entzogen. Die Anschaffungskosten der Systeme werden dabei maßgeblich von der Art des Kollektors bestimmt. Die Verbrauchskosten liegen sehr niedrig. Die Betriebssicherheit bei richtiger Planung ist sehr hoch!

-          Wärmequelle Grundwasser: Bei den richtigen geologischen Voraussetzungen kann auch die Wärmequelle Grundwasser eingesetzt werden. Dabei wird Grundwasser in der Wärmepumpe „entwärmt“ und wieder in den Boden zurückgepumpt. Durch die hohe Temperatur des Grundwassers ist diese Anlage die effizienteste .  Die dauerhafte Betriebssicherheit hängt jedoch stark von der Zusammensetzung des Grundwassers ab, das heißt eine Untersuchung des Wassers vor Errichtung der Anlage ist unerlässlich! Die Anschaffungskosten hängen von der Bohrtiefe ab und liegen im Bereich der Erdreichanlage.